Archiv für Dezember 2007


JavaScript Benchmarks mit SunSpider

21. Dezember 2007 - 13:39 Uhr

Nachdem auf dem Webkit-Blog erst vor drei Tagen der JavaScript-Benchmark SunSpider vorgestellt wurde, hat sich Jeff Atwick von Coding Horror mal die Mühe gemacht, Opera 9.5, Safari 3.0.4, Internet Explorer 7 und Firefox 2 unter Windows Vista gegeneinander antreten zu lassen. Die Ergebnisse sind interessant, allerdings nur unter Vorbehalt zu betrachten. Firefox 2 schneidet mit einem dritten Platz nicht gut ab, konnte sich den allerdings nur deswegen sichern, weil der IE 7 bei der String-Performance so derbe versagt hat (4-mal langsamer als der schnellste Opera und 2-mal langsamer als Firefox). Das deckt sich mit dem, was wir bei der Arbeit an komplexen Applikationen entdeckt haben. Wenn ich mich recht erinnere, hängt das mit der insgesamt extrem schlechten Performance bei der Instantiierung von Objekten zusammen. Real-World Applikationen, die üblicherweise mit einem Haufen Strings arbeiten, kann man mit String-Pooling auf dem IE einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil verpassen.

Die schnelle Engine nutzt dem IE allerdings in der echten Welt allerdings wenig, da er speziell in der DOM-Performance um Längen schlechter als zum Beispiel Firefox. Das geht so weit, dass es sogar trotz der schlechten String-Performance schneller ist, größere Manipulationen am DOM nicht über die Methoden von DOM-Elementen zu erledigen, sondern durch das Zusammenkleben eines Strings mit anschließender Zuweisung mittels innerHTML.

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Human Tetris

17. Dezember 2007 - 20:16 Uhr

Schade, dass man hier keine japanischen Sender und Gameshows empfangen kann…

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Hot or Not?

16. Dezember 2007 - 17:42 Uhr

Eine nette Site zum Zeitvertreib gefunden: CommandShift3. Ein bißchen wie StumbleUpon für Website-Design., d.h. man bekommt zwei Sites nebeneinander angezeigt und soll auswählen, welche man besser findet. Sehr nette Idee, gefällig aufgemacht, mit teilweise interessanten Inspirationen. Irritiert war ich allerdings, wie häufig ich eine für eine Site gestimmt habe, die nur von 0% aller anderen User gewählt wurde. 4 von 10 beim ersten Versuch.

PS. Ich muss gestehen, dass ich beim Schreiben des Post wirklich nachschauen musste, ob es “Zeitvertrieb” oder “Zeitvertreib” heisst. Altersdemenz, ick hör dir trapsen.

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Nervöser Virenscanner

11. Dezember 2007 - 14:36 Uhr

Bei unserem Support sind in letzter Zeit Beschwerden aufgeschlagen, dass sich beim Start der Web-Applikation der Virenscanner meldet. Nach ein wenig rumprobieren sind wir dem Problem auf die Spur gekommen: eine unserer JavaScript-Variablen heisst “cssinject”. Das gefällt Avira und Kaspersky überhaupt nicht und beim Aufruf der Page gibt es eine Sicherheitsmeldung. Nach dem Umbenennen der Variable gab’s keine Probleme mehr. Ziemlich strange. Kann mir kaum vorstellen, dass irgendein böser Virenprogrammierer seine Variablen wirklich so benennt.

PS. “exploit” als Variablenname ist auch nicht empfehlenswert :)

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Zwonull-Wahn

6. Dezember 2007 - 21:02 Uhr

Oh Mann. Als ich vorhin in der Tanke mein Auge über das reichhaltige Sortiment unnützer Waren schweifen liess, fiel mein Blick auf eine Zigarettendrehmaschine. Könnte eventuell auch eine Zigarettenstopfmaschine gewesen sein, egal. Was es auch war, es trug die Versionsnummer 2.0 in großen Lettern auf der Verpackung. Heute mittag hatte ich einen Artikel in Telepolis gelesen, in der es um getarnte Werbefeldzüge der Bundesregierung geht. Dort wurde eine Anfrage einiger Links-Partei Abgeordneter mit dem Titel “Public Relations-Kampagnen der Bundesregierung 2.0″ genannt. Das könnte man jetzt beliebig fortführen, überall springt einem 2.0 entgegen.

Wenn es irgendein aussagekräftiges Indiz dafür gibt, wie sehr das Internet und vor allem das Web mittlerweile Teil unserer Alltagskultur geworden sind, dann ist es dieser überall um sich greifende “2.0″ Wahnsinn. Nicht genug, dass ich das schon auf der Arbeit ertragen muss. Neue Versionen, Konzepte, Ideen, alles ist 2.0. Bin mal gespannt, wann das wieder nachlässt. Oder wird es vielleicht noch schlimmer?

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Masochismus: Internet Explorer auf Mac OS X

1. Dezember 2007 - 15:39 Uhr

ies4osx-screen1Für alle, die neben der Arbeit als Web Developer auch zu Hause nicht auf den Nervenkitzel, die unkontrollierbaren Wutausbrüche und den namenlosen Hass gegenüber einem unbekannten Entwickler-Team verzichten möchten, habe ich gute Nachrichten. Mit dem ies4osx Projekt und der Mac-Version von wine, Darwine, kann man sich den Terror jetzt wieder ins Haus holen. Die Installation war in ein paar Minuten erledigt. Zunächst muss Darwine installiert werden. Die Version auf Sourceforge scheint aber veraltet zu sein, neuere Binaries, auch für Leopard gibt es hier (ich habe die Version 0.9.50 verwendet). Das Image einfach mounten und den enthaltenen Folder in Programme schmeissen. Danach ies4osx downloaden, ich habe die Version 2.5 Beta 6.4 verwendet (2-stellige Beta-Versionierung?), auspacken, Doppelklick und auswählen, welche Versionen man benötigt. Zur Auswahl stehen IE 5, 5.5, 6 und 7 Beta. Mit einem Klick wird dann der Download von den Servern der Microsoft Corporation gestartet und diese hochkomplexen und modernen Wunderwerke an Browser-Technologie werden auf die Platte geschaufelt.

ie6-mac-extjsAch ja, zusätzlich benötigt man noch X-Windows, das findet man entweder auf der Installer-DVD oder bei Apple. Nach ein paar Minuten war der komplette Vorgang abgeschlossen. Ich hab die 6er Version getestet und direkt mal auf extjs gescheucht: alles prima. Gewohnt langsam und zäh. Welcome back. Wenigstens muss ich jetzt nicht mehr Parallels anschmeissen. Danke an die Entwickler!

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