17. Dezember 2008 - 02:11 Uhr
>мебели ich in letzter Zeit häufig drüber nachdenken müssen, und ist eigentlich ganz einfach: in guten Organisationen ist das Ergebnis mehr als die Summe seiner Teile. Also die Summe der Fähigkeiten und Leistungen aller Individuen. In schlechten Organisationen kommt dagegen am Ende weniger raus. Natürlich vorausgesetzt, dass ausreichend fähige Individuen vorhanden sind, gute Bausteine sozusagen. Weil ich aber das Glück habe, mit vielen sehr fähigen Individuen zusammenarbeiten zu können, bleibt am Ende, rein logisch betrachtet, für uns Pech übrig. Und das Schlimme: keiner kennt die Formel, die geheimen Pluszeichen, damit es nicht so kommt. Das scheint irgendwie ein historischer Glücksmoment zu sein, ein kollektiver Rausch, der alle ergreift. Es scheint aber auch mit dem Unterschied zwischen menschlicher Selbstorganisation und institutioneller Organisation zusammen zu hängen. Entgegen landläufiger Meinung in vielen Kreisen scheint letztere der Killerfaktor für die geheime Formel zu sein. Und am Ende dann die bitterste Pille: dass sich eine Organisation ausgerechnet in einem Umfeld bewegt, das, ebenfalls in einem historischen Moment, zeigt, wie einfach das zu sein scheint.
Und damit schließe ich diesen kryptischen Post. Rückfragen hier. Oder auf dem Balkon. Bis später.
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16. Dezember 2008 - 19:52 Uhr
Es gibt ja so Tage an denen ich vergesse, warum ich mich glücklich schätzen kann, an einer der großartigsten Anstrengungen in der Geschichte der Menschheit teilnehmen und mitentwickeln zu können: dem World Wide Web. <pathosMode value=”off”/> (Tim, an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank. Und dir auch, Tim. Und, Tim, dich will ich auch nicht vergessen und in Ehren halten. Ok, abgeschweift, daran muss Google schuld sein. ). Zum Thema:
Habe vorhin We Feel Fine gefunden und es hat mich, wie viele Projekte dieser Art, extrem beeindruckt. Auch wenn es nur eine Spielerei ist. We Feel Fine wühlt sich im Abstand von 10 Minuten durch einen Haufen Social Sites und filtert dort Adjektive, die Emotionen beschreiben, aus den Blogposts und stellt das ganze nach einstellbaren Filtern graphisch dar. Schwer zu beschreiben, einfach ausprobieren und ein Gefühl dafür bekommen, wie eng wir mittlerweile alle zusammengerückt sind. Während wir vor unseren Rechnern sitzen anstatt in der Kneipe. Sweet melancholy
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15. Dezember 2008 - 15:27 Uhr
Die jüngste Zero-Day-Exploit Warnung für IE-User ist nichts ungewöhnliches, insofern ein müdes *gähn* und mein herzlichstes Beileid für alle, die noch den IE verwenden. Richtig bemerkenswert fand ich im Heise Security Artikel allerdings diesen Hinweis:
“Dazu gehört unter anderem der wenig praxistaugliche Tipp, Scripting zu deaktivieren, ohne das es auf eine[r] Reihe von Webseiten zu Problemen bei der Darstellung und Bedienung kommen kann.”
Wow, kann mich nicht erinnern, dass jemals gelesen zu haben. Normalerweise heisst es immer, “…hilft es nur, JavaScript zu deaktivieren”. Eine ziemlich nervige Gegenmaßnahme, die nicht zuletzt über Jahre hinweg dazu beigetragen hat, JavaScript den schlechten Ruf zu verpassen, den es (noch) hat. Aber, im Jahr 2008, dem Jahr 3 von Web 2.0, scheint es ohne JavaScript nicht mehr zu gehen und die altbekannte Gegenmaßnahme gehört in die Mottenkiste. Großartig.
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12. Dezember 2008 - 13:20 Uhr
Ich glaube an freie Software. Und an Linux. Ehrlich. Und ja, Linux hat gewaltige Fortschritte gemacht. Aber was ich jetzt wieder bei der Installation eines neuen Arbeitsplatzrechners erlebt habe, lässt mich nur lachen, wenn ich bei den üblichen Verdächtigen oder im Gespräch mit Kollegen höre, wie schön bedienbar und easy das alles geworden ist. Weiterlesen »
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11. Dezember 2008 - 19:33 Uhr
Liebe Sun,
für eure Entscheidung, das neueste Java-Update mit einem Yahoo Toolbar zu verdrecken wünsche ich euch die Krätze an den Hals. Insbesondere, weil ich beim Durchklicken durch den Update-Prozess eigentlich nur mit der üblichen Abnickerei gerechnet habe, und es deswegen installiert wurde. Welcher Produktmanager-Vollschwachkopf ist mit dieser Idee gekommen? Im übrigen: ich habe letzte Woche ein tolles Video von eurem President gesehen, der mir erklären wollte, dass JavaFX “eine der wichtigsten Innovationen der letzten 10 Jahre” ist. Ich würde mal sagen, dass stinkt eher nach technologischer Totgeburt. Den Blogpost, den ich dazu schreiben wollte, schiebe ich hiermit rein. Das Web hat mit Sicherheit auf eine weitere proprietäre Technologie gewartet, mit der man RIAs bauen kann. Insbesondere möchte ich, dass Java-Entwickler jetzt Web-Oberflächen bauen, denn das ist ja eure Zielgruppe. Wie dem auch sei: so, wie ihr in den letzten Wochen Schlagzeilen gemacht habt, ist mein Wunsch nach Krätze erfüllt worden, bevor ich ihn ausgesprochen habe. Alles wird gut. Amen.
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9. Dezember 2008 - 20:25 Uhr
Stelle mir gerade die Frage, ob es im Büro zu kalt ist, wenn man Bier aus dem Kasten direkt trinken kann? Und überhaupt: Bierkästen im Büro? Prost.
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8. Dezember 2008 - 12:43 Uhr
…wären großartig. Nachdem mir in letzter Zeit immer mal wieder die Kiste eingefroren ist, weil z.B. im Hintergrund Time Machine rödelt, der MobileMe Sync und ein paar große Downloads laufen und Firefox sich mit >30 Tabs anfängt zu verschlucken, der Speicher mit >15 geöffneten Apps knapp wird, und die User Experience, ähmm, sagen wir mal: im Arsch war, dämmerte mir, wie nett es doch wäre, wenn das Betriebssystem vielleicht ein wenig mitteilungsfreudiger wäre. Vielleicht was Growliges: “Prozessorlast bei >90%. Take your hands off the mouse and have a coffee ’til I’m done. Thanks for your cooperation”. Wirth’s Law nervt.
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5. Dezember 2008 - 12:03 Uhr
Slashdot meldet, dass laut neuesten Zahlen von Net Applications Inc. der Anteil von Windows am Betriebssystem-Markt zum ersten Mal seit 1995 unter die 90% Marke gefallen ist. Yay!
Größter Gewinner ist Apple mit einem Marktanteil von fast 9%. Linux krebst bei ca. 1% rum. Was mich an einen schon lange auf seine Veröffentlichung wartenden Blogpost von mir erinnert, den ich jetzt einfach mal hier einschiebe: Liebe Slashdotter, auch 2009 wird nicht das Jahr des Linux-Desktop. So wie 2004, 2005, 2006, 2007 und 2008 auch nicht. So sehr ihr es euch auch wünscht und in schöner regelmäßigkeit wiederundwiederundwiederholt. Get real.
Kommen wir zur zweiten Marktanteil-Freude. Firefox hat in einigen Ländern mittlerweile einen Marktanteil von über 50%. Ok, es sind nur drei, und nicht gerade die wichtigsten Märkte des Planeten. Wenn ich das mit Zahlen von vor einem halben Jahr vergleiche, und der Trend weitergeht, werden es in weiteren sechs Monaten noch einige mehr sein. Wie man die Zahlen bewertet, bleibt jedem selbst überlassen. Klar ist, dass jeden Tag überall ein kleines Stückchen von IEs Marktanteil weggeknabbert wird, egal ob durch Firefox, Safari oder Chrome. Und das, liebe Freunde, sind abartige gute Nachrichten. Und eine kleine späte Genugtuung für ungezählte Stunden endloser Frustration, die ich mit diesem Drecksbrowser erlebt habe.
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