Verbannt aus dem Android Market

Dieses Geblubber, was für ein unglaublich offener Standard Android ist – vor allem im Gegensatz zu den bösen Jungs von Apple und ihrem App Store – fand ich immer ein wenig anstrengend. Aber bei Google heißt es ja immer so schön “don’t be evil” und die Welt schluckt es bisher weitgehend widerspruchslos. Gut, bei Android muss man sich nicht als Developer registrieren und auch noch dafür zahlen, dass man hilft die Plattform attraktiver zu machen. Freiheit besteht aber nicht nur darin, entwickeln zu dürfen, sondern die Früchte dessen auch vertreiben zu dürfen. Im Moment läuft das alles über den Android Market und der ist eben nicht frei. Erstes Opfer scheint eine Tethering-Software zu sein, mit der man sein in Joghurtbecherplastik gehülltes, wackliges G1 als Modem am Laptop betreiben kann. Das ist gegen die Lizenzvereinbarung. Alles weitere im ITWorld Artikel. Willkommen in der Realität, liebe Android Entwickler.

Kategorie: News 2 Kommentare »

2 Reaktionen zu “Verbannt aus dem Android Market”

  1. Formatvorlage» Blogarchiv » Platform Lock-in ausgehebelt

    [...] einigen Tagen habe ich noch freundlich die Android-Freunde darauf hingewiesen, dass auch dort nicht alles so frei ist wie es scheint. Entsprechende Fallbeispiele zum Verhalten [...]

  2. Ingo Augsten

    Schönes Blog ;) “Don’t be evil” stand übrigens nur mal an einem Whiteboard, um Konstruktivität in einem Meeting zu fördern – das hat dann ein Reporter aufgegriffen, mehr isses nich (Quelle: irgendein Google-Docu-Film).


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