Archiv für April 2010


Sehr peinlich, Mr. Jobs

30. April 2010 - 11:54 Uhr

Mein Gott, wie schlimm: Steve Jobs’ offener Brief “Thoughts on Flash“. Muss ich mich jetzt nicht auch noch drüber auslassen und verweise lieber auf die bisher beste Antwort, die ich bisher dazu gefunden habe: “Hypocrisy so thick you can cut it with a knife“.

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Gewagte These: Goliath tötet Goliath und alle sind froh

28. April 2010 - 08:51 Uhr

Gestern eine ziemlich gewagte aber interessante These gefunden: Google killt den Internet Explorer und rettet das Internet. Hört sich ziemlich einfach an und ergibt durchaus Sinn. Das Rezept: Google wird das VP8 Video Format freigegeben und hofft das dieser mangels wirklich freier Alternativen der Defacto-Standard für Video im Web wird. Im nächsten Schritt werden alle YouTube Videos standardmäßig als VP8 ausgeliefert. Damit wird die VP8 Rakete gezündet und alle Browserhersteller sind mehr oder minder gezwungen, VP8 zu implementieren (falls sie es bis dahin nicht ohnehin schon getan haben). Der nächste Schritt ist entscheidend: YouGoogleTube verkündet, dass die Unterstützung für Flash Video eingestellt wird. Pech für den Internet Explorer, denn der hat noch kein VP8. Ist aber kein Problem, denn dafür gibt es ja Chrome Frame. Dieses jubelt einer IE Installation die Renderengine von Chrome unter (also einen Webkit) und auch IE User können wieder Video gucken. Das Ergebnis: der IE ist nur noch Hülle, seine Render Engine verschwunden und das Web ist frei.

Naja. Es sind schon ziemlich viele Unbekannte in der Rechnung. Viele User könnten gar kein Chrome Frame installieren. Ist YouTube wirklich so wichtig? Auf der Mix2006 hatte Bill Gates außerdem verkündet, dass in Zukunft jedes Jahr eine neue IE Version kommen soll. Gut, dass hat bisher ja nicht funktioniert, aber es ist nicht klar, ob sich MS wirklich so schnell abhängen lassen würde. Falls es wirklich jemanden gibt, der soviel Marktmacht im Bereich Web Video) ausüben kann, ist es wohl eher die Pornoindustrie (sehr lesenswerter CNN Artikel). Mal abgesehen davon: ich weiß nicht, ob ich wirklich will, dass ausgerechnet Google das Web “rettet”. Die wirkliche Macht im Internet wird nicht der ausüben, der die am weitest verbreiteten Renderengine herstellt, sondern der, dem die meisten Daten gehören. Und deswegen ist Microsoft jetzt schon auf dem Weg eine ziemliche große Randnotiz in der Geschichte der IT zu werden. Der wirkliche Gegner, wenn man es denn so sehen will, ist jetzt schon Google.

Den Originalartikel auf dem isotoma Blog.

[UPDATE] Via Slashdot: Corporate IT just won’t let IE6 die.

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Linux Desktops? Still suck!

27. April 2010 - 09:02 Uhr

Bryan Lunduke hat auf dem LinuxFest Northwest einen Vortrag mit dem Titel “Why Linux still sucks” gehalten. Interessante Fakten. Wirklich beeindruckend, was sich in der letzten Zeit getan hat. Aber: der Vortrag zeigt auch, wie weit Linux noch davon entfernt ist, eine wirklich großartige Alternative zu anderen Desktop Systemen zu sein. Treiber-Probleme bei X.org? Audio Probleme? Geschenkt. Wenn das aber die Probleme sin mit denen sich Linux (noch) rumschlagen muss – wie weit ist es dann davon entfernt, sich konzeptionell mit dem Design von Desktops und seinen Applikationen zu befassen? Sehr weit.

Ich kenne kaum eine Open Source Anwendung, die in Sachen Usability und Design in der ersten Liga spielt. Firefox ist da wohl eine Ausnahme – worüber sich streiten lässt – , aber auch dort hat es Jahre gedauert, bis irgendetwas anständiges rausgekommen ist (erinnert sich noch jemand an die alten Mozilla Milestones?). Aus irgendwelchen Gründen sind Usability Experten, gute Graphik Designer und Interaction Designer kaum an OSS interessiert. Der wichtigste Grund liegt für mich aber auf der Hand: Software Developer und Designer können nicht so richtig miteinander.

Developer selbst sind in den seltensten Fällen auch gleichzeitig gute Designer. Das ist kein Wunder, sondern logisch: Software Design verlangt nach Lösungen, die eine Maschine verstehen kann. Interface Design verlangt nach Lösungen, die ein Mensch verstehen, von denen er sich ein mentales Modell bilden kann. Ich kenne wenige Menschen, die elegant und in gleicher Qualität zwischen diesen beiden Domänen und den jeweiligen Problemlösungsstrategien wechseln können.

Außerdem: die Entwicklungsmodelle von Open Source Software und Designs sind zutiefst inkompatibel. Und das bringt mich zu einem Post, den ich schon seit langer Zeit schreiben will. Stay tuned.

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Display and Link Your YouTube Favorites in a WordPress Widget

20. April 2010 - 01:38 Uhr

One of the goals of my blog’s reanimation was to link as many of all my different channels spread all over the web (slogan: “You host, I aggregate”) to this site. Thus I wanted a widget that displays and links my recent favorite YouTube videos in a WordPress widget. I couldn’t find one that still worked and since I had wanted to find out how coding a WordPress widget feels for quite some time I decided to write one. Second, I had never messed with the YouTube API before. Turns out, both were drop dead simple and after two hours of fiddling around I finished the YouTubeFavorites WordPress Widget. I used SimplePie as a library to parse the ATOM favorite feed of the Google Data API. Thanks, guys! (Also for saving our lives on some project from hell last year…)

The steps to add the widget to your WordPress (2.8+) installation:

  1. Get yourself a Google YouTube developer key at http://code.google.com/apis/youtube/dashboard/. There’s no way to fetch a list of your favorite videos without a dev key.
  2. Download the YouTubeFavorites source zip.
  3. Unpack the contents into your WP_HOME/wp-content/plugins/widgets folder.
  4. Create a ‘cache’ folder for SimplePie inside the ‘widgets’ folder, make it writeable (‘chmod 755 cache’, depending on your hoster it might be 777). Adjust the SIMPLEPIE_CACHE constant in YouTubeFavorites.php to point to the cache directory.
  5. Activate the widget in WordPress’s plugin section.
  6. Change to the Widget set up section and drag the widget to your sidebar.
  7. Enter your YouTube user name, your developer key from step 1 and the number of entries to show.
  8. Check your blog.  You’re done.

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Wiederbelebung

18. April 2010 - 13:38 Uhr

So. WordPress Update auf neueste Version. Abstand von der Idee genommen, dass ich irgendwann mal Zeit für ein eigenes Design finden werde, durch einen Haufen schlimmer Themes gewühlt, ein anständiges gefunden, bisken angepasst. Datenbank aufgeräumt.

Let’s blog. Nur Facebook geht einfach nicht.

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